Samstag, 28. Januar 2006

Eigentlich.

bkatVor den Füßen Pulverschnee.
Den Kopf elegant in den Schoß gelegt, ein müdes Reh.
In der Iris vier Blätter Klee.
Aus dem Augenwinkel anvisiert,
einen bergwasserweichen See.
Auf dem Porzellanlöffel butterdurchflocktes Erdäpfelpüree.
Weit unter sich eine streng befahrene Birkenallee.

Dann aufgewacht und sich selbst
ohne Skrupel
der Lächerlichkeit vermacht.

Samstag, 21. Januar 2006

Was hat sich denn da festgesetzt?

The world is a vampire.
Langes Fädchen, faules Mädchen.
Der Klügere gibt nach.
Die Letzten werden die Ersten sein.
Das Leben ist ein Hund.
Stille Wasser gründen tief, reißen große Löcher.
In die Berg bin i gearn und do gfreit si mei gmiat.
The first cut is the deepest.
Wer viel besitzt wird viel besessen.
Auf-stehn, Kirchen-gehn.
I'm my main man.
Ein Dichter, der liest, ist wie ein Kellner, der isst.
I hate myself and I want to die.
Wo ein Wille, da auch ein Weg.
Heast as net, wia die Zeit vergeht.
Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heiteren Stunden nur.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Wenn ich ein Vöglein wär und auch zwei Flügel hätt.
Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn.
Man ist, was man isst.
Man ist, wie man isst.
Die größte Offenbarung ist die Stille.
I don't wanna be barried on a pet cemetery.
Eigenlob stinkt.
Hättest du geschwiegen, wärst du ein Philosoph geblieben.

Mittwoch, 18. Januar 2006

What's the use.

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Winter im Tal
macht die Haut ja gar nicht fahl.

Warum quälst du dich?
Hör auf mich.

Und zieh jeden Abend
taktvoll
deinen Schlussstrich.

Donnerstag, 5. Januar 2006

L'tur

Da saß auf dem Stuhl nichts.
Und an der Wand da war kein Bild.
Das kleine Gesicht ihm gegenüber war leer geworden.
Nun ja, was blieb ihm anderes übrig, als auf Reisen zu gehen?

Dienstag, 3. Januar 2006

Doremifasolati

Wenn das Mondlicht im Nacken brennt
und der rechte Fuß den linken nicht mehr kennt
wird es Zeit,
dass man
endlich
sich beim Namen nennt.

Montag, 2. Januar 2006

Startklar machen.

Yoda-ADKomm
pack wieder deine Sachen
denn es gibt vielleicht doch noch was
zu lachen.

Lass uns das Feuer entfachen
mach das heiße Hirn uns krachen.

Den müden Phrasendreschern
im Vorbeigehen
Aphrodisierendes
in das Zentrum ihrer Sprache hinein wehen.

Nach jedem Hinfallen
mit der Hand auf dem Herz
wieder aufstehen.

Und uns nach Lichtern
die
verdient
einen Blick einfangen
beiläufig umsehen.

Ein paar fühlen die Kraft in ihren Wadeln
und wollen mit überholten Eulen
zum Verstauben
nach Athen radeln.

Da denkt einer in den Jännermorgen,
den klaren, raren, wahren, wunderbaren:
Scheiß aufs Windschatten fahren
heute
wie in hundertdreizehn Jahren.

Freitag, 30. Dezember 2005

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Donnerstag, 29. Dezember 2005

Tiroler Nebelkappe

AP599-The-Old-Guitarist-1903

Scheelen Auges zum Mond aufschauen.

Auf einem strengen Blatt Papier herum kauen
und Bestrebungen in leeren Flaschen
unter der Stiege verstauen.

Sich auf kalte Daunen betten
das Bauchgefühl
ergeben
im Hinterhof anketten.

Manchmal sich im Dachboden verstecken
dem negativen Celsius zum Dank eine Hand hin.stre.cken
und an seinem geschliffenen Eiszapfen lecken.

Um den Muskel zu trimmen
in Mammuts Namen den steilsten Gipfel erklimmen.

Wenns keiner sieht
das Tanzbein schwingen
und nach Luft ringen.

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